OpenSea startet NFT Marktplatz Protokoll Seaport

Der NFT Marktplatz hat den Start seines neuen, offenen Protokolls namens Seaport zum sicheren und effizienten Handel mit NFTs bekanntgegeben. Der zentrale Smart Contract ist Open Source, dezentralisiert, hat keinen Contract Owner und keine speziellen Privilegien wie „Upgradeability“.

Aktuelle NFT Marktplätze sind beschränkt in der Hinsicht, dass sie nur NFT Listings erlauben, bei denen NFTs gegen Payment Token getauscht werden können, auf Grundlage von Smart Contracts, die den Handel absichern. Seaport hingegen ist wesentliche mächtiger und flexibler was die Ausgestaltung des Angebots aber auch die Tausch-/Zahlungsmöglichkeiten seitens des Empfängers betrifft. Ein Angebot kann einen beliebigen Umfang digitaler Assets basierend auf ETH, ERC20 (fungible Token), ERC721 (non-fungible token) und ERC1155 (fungible and non-fungible Token in einem Smart Contract) Tokens gleichzeitig umfassen. Der Anbieter gibt weiterhin an, gegen was er sein Angebot tauschen möchte – dies kann z.B. ein konkretes Item (z.B. ein bestimmter NFT) sein.

Mit der Entscheidung, ein Open Source Protokoll zu entwickeln verfolgt die zentrale Firma OpenSea u.a. das Ziel, ihre Entwickler-Community stärker zu aktivieren, zu unterstützen und dadurch auch das Protokoll langfristig robuster und sicherer zu machen und Varianten von Marktplätzen und anderen Ökosystem-Tools zu motivieren.

Der Seaport Smart Contract in seiner ersten Version wurde einem Code Audit durch die Firma „Trail of Bits“ unterzogen mit dem Ergebnis: „The audit did not uncover significant flaws that could result in the compromise of a smart contract, a loss of funds, or unexpected behavior in the target system„.